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„In Wilferdingen herrscht kein Mangel an Wundern“

- 29.04.2018 - 

„In Wilferdingen herrscht kein Mangel an Wundern“ ­– dieses Fazit zog Dekan Christoph Glimpel (Neulingen) zum Ende der Visitation der evangelischen Kirchengemeinde. In 37 Stunden hatte die Kommission, bestehend aus Pfarrer Oliver Elsässer (Königsbach), Ute Müller (Singen), Gabriele Glasser (Niefern) und Schuldekanin Katharina Vetter (Dietlingen), laut seinen Angaben „tiefe Einblicke“ in das Leben der Kirchengemeinde erhalten.

Quelle: Claudius Schillinger
Diakon Patrick Zipse und Pfarrer Friedemann Zitt (rechts) informierten Ute Müller, Gabriele Glasser, Dekan Christoph Glimpel und Pfarrer Oliver Elsässer bei der Visitation über den Stand des neuen Gemeindehauses. Bild: Claudius Schillinger

So führte man unter anderem Gespräche mit den Mitarbeitern, überprüfte die Arbeit des Kindergartens und des diakonischen Angebots. In der Gemeinde wehe der Heilige Geist – „und er weht kräftig“, so der Dekan. In seiner Predigt erinnerte er zum Abschluss der Visitation, wie Gott „aus dem Gefängnis der Ängste und Bedenken“ heraushelfen könne. „Nur weil Gott bei uns ist, kann das geschehen.“ Das habe die Kirchengemeinde in Wilferdingen immer wieder erlebt. „Wer nicht an Wunder glaubt, sollte eine Studienfahrt nach Wilferdingen machen. Hier wird man eines Besseren belehrt. Hier bleibt einem gar nichts anderes übrig, als Gott zu loben.“ Christoph Glimpel würdigte, dass die Kirchengemeinde mit Gott rechne und ihm alles im Gebet hinhalte – jeden Konflikt, jedes Leid, jeden Traum, jedes Anliegen und jede Zielvereinbarung.

„Kirchengemeinde setzt Gemeinschaft gegen Krebsgeschwür Egoismus“

Der Dekan erinnerte auch daran, was der Auftrag der Kirche sei: „Dass wir gegen das Krebsgeschwür des Egoismus die Gemeinschaft in Jesus Christus setzen.“ Christliche Gemeinschaft sei eine der größten Gaben, die Gott gebe, habe der Theologe Dietrich Bonhoeffer formuliert. Nicht Sympathie, gemeinsame Hobbys und Interessen, gleiche Geschmäcker, Werte und Ansichten machten christliche Gemeinschaft aus. Sie werde zusammengehalten allein durch Jesus Christus: „Es gibt keinen anderen Grund der Einheit.“ Jesus Christus mache durch die unterschiedlichen Menschen ferner deutlich, dass er alle in seine Gemeinde berufe: „Das ist das Wunder der Gemeinde.“ Christoph Glimpel sprach sich in seiner Predigt auch dagegen aus, Kreuze in Amtsstuben aufzuhängen, ohne dass in den Herzen Jesus Christus sei. Und er ermutigte, angesichts des heutigen „Supermarkts der Religionen und Weltanschauungen“ eine klare Entscheidung zu treffen. Sonst stehe man nach dem Ladenschluss möglicherweise mit leeren Händen da. „Wie gut ist es, wenn eine Gemeinde klar und eindeutig zeigt und bekennt, wo sie steht und für wen sie steht.“ 

Gemeinschaft und Kommunikation sollen gestärkt werden

In der Gemeindeversammlung stellte der Kirchengemeinderat sieben Ziele für die kommenden Jahre vor. Sie ordnen sich den fünf Dimensionen der Gemeindevision aus dem Jahre 2004 zu. So will das Gremium, dass Menschen Jesus Christus kennenlernen. Deshalb biete die Kirchengemeinde im Herbst einen Glaubenskurs an, der dann regelmäßig stattfinden solle. Damit Kirchenbesucher im Glauben wachsen, wolle man die Hauskreis-Arbeit besser vernetzen. Mit einem Fragebogen soll außerdem zum wiederholten Male überprüft werden, wie der Gottesdienst erlebt und möglicherweise verbessert werden kann. Die Kirchengemeinde will auch die Gemeinschaft untereinander stärken und neben dem bisherigen 14-täglichen Kirchenkaffee im kommenden Jahr ein gemeinsames Mittagessen nach dem Gottesdienst anbieten. Um die Kommunikation untereinander zu verbessern, will der Kirchengemeinderat zweimal jährlich in einem „Dialogforum“ ermöglichen, ausführlich Fragen und Themen zu erörtern. Die Gemeinde hat sich auch das Ziel gesetzt, dass bis Oktober Mitarbeiter gefunden werden, die das neue Gemeindehaus bewirtschaften, reinigen und instand halten. Und schließlich will der Kirchengemeinderat beständig dafür beten, dass auch andere Menschen zum christlichen Glauben finden. Er ermutige die Kirchenmitglieder, in dieses Gebet miteinzustimmen.

 

 

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Claudius Schillinger
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Suche Frieden und jage ihm nach! Psalm 34,15
Wer sucht, ist fokussiert. Fokussiert auf das, was er sucht. Wer jagt, ist fokussiert. Fokussiert auf das, was er jagt. „Suche Frieden und jage ihm nach!“ (Psalm 34,15) Fokussiere dich voll und ganz auf den Frieden! Was genau nehme ich da in den Fokus? Meine persönliche Vorstellung vom Frieden? Eine gelehrte Definition? Besser finde ich Psalm 25,15: „Meine Augen sehen stets auf den Herrn“. Denn „er ist unser Friede“ (Epheser 2,14). Ohne Jesus renne ich in die Falle des Bösen, von dem ich mich abwenden soll (Psalm 34,14). Ohne Jesus werde ich selbst zum Gejagten. Nur mit Jesus finde ich Frieden und kann Frieden stiften.
Dekan Dr. Christoph Glimpel, Göbrichen

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